Katastrophenhilfsdienstübung

Der 1. KHD Zug (Katastrophenhilfszug) der 2. Bereitschaft Baden / NÖ führte am Samstag, den 6. Mai 2017 eine Zugsübung an der Donau bei Langenzersdorf durch.

Übungsannahme war die Ablöse und Unterstützung der örtlichen Kräfte bei einem Hochwassereinsatz an der Donau.

Die Einheit formierte sich unter der Leitung des Zugskommandanten EBI Walter Zöchling, Günselsdorf und seines Stellvertreters HBM Franz Nöbel, Leobersdorf um 6 Uhr früh im Aredpark Leobersdorf und führ anschließend über Autobahnen an die Übungsstelle.

Dort wurden die Kräfte vom örtlichen Kommando empfangen und in das Gelände eingewiesen.
Zwei Aufgaben wurden den Kräften übertragen. Zum einen musste eine „motorisierte“ Rettungsplattform mittels Zillenverband gebaut werden und zum anderen sollte die Verklausung am Einlaufwehr des Marchfeldkanals entfernt werden und eine Ölsperre aufgebracht werden.
Die eingeteilten Gruppen konnten die ihnen gestellte Aufgabe in kurzer Zeit umsetzen und das in Kursen und Schulungen erlerntes Fachwissen zielführend einsetzen.
Mit dem „motorisierten“ Zillenverband wurde von den meisten eine Proberunde auf der Donau absolviert. Es war überraschend welche Schubkraft mit einer Tragkraftspritze und zwei B-Strahlrohren erzielt werden konnte.
Die Übung fand ihren Abschluss mit einer Verpflegung bei der Feuerwehr Langenzersdorf.

Ein Dank gilt der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf unter Kommandant HBI  Stefan Janoschek für die gute Kooperation und allen teilnehmenden Feuerwehrmitglieder für ihr motiviertes Engagement.

Übungsteilnehmer:
FF Langenzersdorf: 1 Fahrzeug, 2 Feuerwehrmitglieder
FF Günselsdorf: 2 Fahrzeuge (LF-B, KDO), 11 Feuerwehrmitglieder
FF Kottingbrunn: 1 Fahrzeug, 7 Feuerwehrmitglieder
FF Leobersdorf: 1 Fahrzeug, 3 Feuerwehrmitglieder
FF Sooss: 1 Fahrzeug, 7 Feuerwehrmitglieder
FF Teesdorf: 1 Fahrzeug, 2 Feuerwehrmitglieder