| SB | Diebstgrad: Sachbearbeiter Zinnoberroter Blusenaufschlag aus Tuch mit silbergesticktem Zahnrad - Flamme- Symbol des Korpsabzeichens. Dienstverwendung: Sachbearbeiter in einer Feuerwehr für Atemschutzdienst und/oder Schadstoffdienst und/oder Nachrichtendienst und/oder feuerwehrmedizinischer Dienst und/oder Wasserdienst
Voraussetzung: Abgeschlossene fachspezifische Ausbildung, Abschluss Gruppenkommandant
Ernennung: durch den Feuerwehrkommandanten |
| SID | Eine SIcherheitsDirektion ist eine monokratisch organisierte Sicherheitsbehörde der 2ten Instanz. Es bestehen in Österreich 9 Sicherheitsdirektionen, also eine pro Bundesland mit Sitz in der jeweiligen Landeshauptstadt. Sie sind als Filialen des Bundesministeriums für Inneres in den Bundesländern anzusehen.
Link SID Niederösterreich:
http://www.bmi.gv.at/sidniederoesterreich/ |
| Sonderdienst | Im Bereich des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes gibt es sogenannte Sonderdienste. Darunter versteht man spezielle Feuerwehreinheiten die mit ensprechenden speziellen Ausrüstungsgegenständen und Fahrzeugen punktuell in Niederösterreich in Niederösterreich verteilt sind. Auch eine entsprechende Ausbildung ist für die Mitglieder der Sonderdienste notwendig. Folgende Sonderdienste sind im Bereich des Niederösterreichischen angesiedelt:
Tauchdienst 4 Tauchgruppen in Niederösterreich Aufgaben: Feuerwehrstreife Fahrzeuge und Mirglieder aus ganz Niederösterreich Aufgaben: Lotsendienste, Sicherungsdienste (Katastropheneinsätze, Großveranstaltungen) Flugdienst: 4 Gruppen in Niederösterreich (Ausrüstungsläger) Aufgaben: Brandbekämpfung aus der Luft (z.B. Waldbrand) Fluggeräte/Piloten werden beigestellt (Bundesheer, etc.) Versorgungsdient Stationiert Landesfeuerwehrschule Tulln Aufgaben: Versorgung bei Katastropheneinsätze, Großschadensereignisse Spreggruppen: 4 Sprenggruppen in Niederösterreich Aufgaben: Spezielle Einsätze z.B. Eisstaubeseitigung, Sprengung von gefährdeten Objekten |
| Steigleitung | Die Steigleitung ist eine Wasserleitung, die im Brandfall für den Transport des Löschwasser von der Feuerwehr eingesetzt wird. Üblicherweise wird im Treppenraum in jedem Geschoss eine Entnahmestelle (Schlauchanschluss, bestehend aus Niederschraubventil und C-Festkupplung) installiert, so dass das zeitaufwändige Verlegen von Feuerwehr Druckschläuchen im Treppenraum entfallen kann. Unterschieden werden trockene Steigleitungen, bei denen im Brandfall die Feuerwehr das Löschmittel hindurchleitet und nasse Steigleitungen, die ständig unter Wasserdruck stehen.
Trockene Steigleitungen müssen bei der Inbetriebnahme im oberen Bereich automatisch oder durch das Entnahmeventil von Hand entlüftet werden, ehe ein Schlauch angeschlossen wird, um Druckstösse am Strahlrohr zu vermeiden. Nach dem Einsatz muss die Steigleitung über ein Bodenventil völlig entleert werden um ein Einfrieren im Winter zu vermeiden.
Nasse Steigleitungen müssen frostfrei verlegt sein oder im Winterbetrieb entleert werden. Die Handhabung entspricht dann einer trockenen Steigleitung |
| Strahlrohr | Der Begriff Strahlrohr bezeichnet eine Wasserauswurfvorrichtung. Es gibt folgende Arten: |